HOLLENSTEIN - BIOGRAPHY


1983 drehte Erich Hollenstein als 13jähriger seinen ersten Krimi. Eine Entführungsgeschichte auf Polaroid Stummfilm-Kassetten. Ein richtiges Cutting war ihm damals nicht möglich. Als Erwachsener verfolgte er zunächst beruflich vernünftigere (!) Ziele im Musikhandel.

Das Filmfieber hat ihn allerdings nie richtig losgelassen und so wurde er schließlich und glücklicherweis im Sommer 1993, während der Herstellung eines Videoclips für die tschechische Band NAKED SOULS, erneut ernsthaft befallen. Damals war Erich Hollenstein hauptsächlich als Konzertpromoter tätig und übernahm zunehmend auch organisatorische Aufgaben für die Band Naked Souls. Aus beidseitigem Idealismus heraus entstand zwischen ihnen eine handfeste Zusammenarbeit, deren Früchte zwei CDs, etliche Konzerte in Tschechien, England und der Schweiz, sowie ein Video zu dem Song ‚Sleep’ waren.

Erstmals für diesen Clip entwickelte Hollenstein nicht nur die Idee, sondern führte zugleich die Regie und lernte die Arbeit am Schneidetisch kennen. ‚Sleep’ war daraufhin wiederholt auf MTV Europe zu sehen – das Resultat war, dass man Hollenstein nun abwechselnd in Konzertlokalen und am Schneidetisch antreffen konnte. 2001 wechselte er endgültig von der Musik- zur Filmbranche. Er entdeckte in Berlin die Kaskeline-Film-Akademie und mit ihr die Möglichkeit einen umfassenden Einstieg in die Arbeit mit 16mm-Material. Im Rahmen dieser Ausbildung fertigte Hollenstein den Kurzfilm ‚Blindschuss’ an. Endlich eine Produktion mit richtigen (auch richtig guten) Schauspielern. Blindschuss wurde zweimal in der Auswahl Kaskeline-Filme im Kino Arsenal in Berlin vorgeführt. Während der nachfolgenden zwei Jahre bis heute sammelte Hollenstein ständig Erfahrung durch die Mitarbeit an diversen Kurzfilmen (siehe Filmografie). In erster Linie sind es aber die Bereiche Regie und Schnitt, die seine Leidenschaft prägen.

Mittlerweile ist er sattelfest mit Final Cut Pro, entwickelt, dreht und schneidet regelmäßig fremde wie eigene Projekte – und zunehmend immer mehr für das drehmoment records.

Filmographie

- 2006 | Cityschwimmer (DVCAM/colour/25min) | Videoinstallation
- 2006 | Strom | Videoinstallation
- 2005 | das drehmoment 5th anniversary (DVCAM/coulor/9min) | Music Video | dir/edit.:Hollenstein
- 2005 | Schwimmer (DVCAM/colour/10min) | Videoinstallation | dir/edit.:Hollenstein
- 2005 | Pharmakon (DVCAM/colour/40min) | Videoinstallation | dir./edit.:Hollenstein
- 2005 | Memory Mix (DVCAM/colour/3.30min) | Music Video | dir./edit.:Hollenstein
- 2005 | das kegelmoment (DVCAM/colour) | Documentary | dir./edit.:Hollenstein
- 2004 | Etter Fest (DVCAM/colour/47min) | Documentary | dir./edit.:Hollenstein
- 2003 | The End (DVCAM/colour/4.5min) | Fiction | dir./edit.:Hollenstein
- 2003 | Die Meerjungfrau (16mm/colour/8min) | Fiction | dir./edit.:Ueli Schaffner/perche:Hollenstein
- 2003 | Blindschuss (16mm/colour/8min) | Fiction | dir./edit.:Claudia Paul/Hollenstein
- 2002 | Duel Nouvelle (16mm/colour/8min) | Fiction | dir./edit: Tom Eichhorn/cam:Hollenstein
- 2002 | Verschwinden (16mm/colour/in production) | Fiction | dir.: Florian Schuck/cam:Hollenstein
- 1993 | Sleep (beta/coulor/6min) | Music Video | dir.:Hollenstein